25.4.2010: Die Wichtigkeit eines starken Euro gegenüber dem Dollar wird übertrieben, die 500 Mio Europäer sind keineswegs davon abhängig, billig Waren aus den USA kaufen zu können und der Export von Fahrzeugen und Maschinen in die USA ist für Deutschland nicht lebenswichtig.
Hätte Deutschland 45 Mrd auf der hohen Kante, wäre es für Deutschland ein schönes Geschäft, diese an Griechenland verleihen zu können und dann 10% Zinsen darauf zu kassieren. Doch Deutschland hat das Geld nicht. Dass nun aber, weil Griechenland US-Privatbanken wie Morgan-Stanley, Goldman-Sachs usw. 45 Mrd € schuldet, sich Deutschland bei genau diesen Banken 45 Mrd € leihen soll, damit das Geld dann über Griechenland an die US-Banken zurückfließen kann, ist eine ziemlich perverse Schuldenübernahme zugunsten amerikanischer Banken.
Richtig wäre es, dass allein die EZB den Griechen aus der Patsche hilft und die Summe als Giralgeld erzeugt. Überhaupt wäre die EZB die einzige Bank, von der sich europäische Regierungen Geld leihen dürfen sollten, US-Privatbanken sollten in Europa keine Geschäfte machen dürfen. Es ist das wichtigste wirtschaftliche Grundprinzip eines souveränen Staates, sich selbst das für den Handel benötige Geld drucken zu dürfen. Europa ist nicht darauf angewiesen, sich von Wallstreet-Banken US-Dollars zu leihen, Öl und andere Rohstoffe könnten in Euro gezahlt werden. Es sind aber die von der Wallstreet gekauften europäischen Politiker, die dafür sorgen, dass die Wallstreet in Europa beste Geschäfte macht. Sie werden von gekauften Lobbyisten dahingehend beraten.
Wen’s interessiert, hier werden ein paar mehr von diesen Geschäften genannt, die die deutschen Politiker den Wallstreet-Bankern ermöglichten:
2-13: Die deutsche Ursache der weltweiten Finanzkrise
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)


![[EFC Blue Ribbon - Free Speech Online]](http://www.efc.ca/images/efcfreet.gif)

mit allen Ausführungen bin ich einverstanden.
AntwortenLöschen