3-3: Vom Neandertaler zum Soziopathen

Hier ist mein Geheimnis. Es ist einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. – Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry.

Die Evolutionsgeschichte des Menschen ist schnell erzählt, und die Lage des im letzten Kapitel beschriebenen Charakterfehlers kann verortet werden, wenn man die Evolution aus genetischer Sicht sieht. Vertritt man die Position, dass nicht der aufrechte Gang den Menschen vom Tier unterscheidet, sondern seine besonderen geistigen Fähigkeiten, dann ist der Mensch eine noch recht junge Spezies. Erst vor etwa 35.000 Jahren kam es im Genom der aufrecht gehenden Affen zur einer Änderung eines Enzyms, das ein verstärktes Wachsen der Großhirnrinde bewirkte und in der Folge die kortikale Differenzierung auf 5.000 bis 50.000 Begriffe verbesserte, während Affen kaum mehr als 100 Begriffe zu unterscheiden vermögen. Damit wurde die Entwicklung einer ausdifferenzierten Sprache möglich und damit auch eine enorm verbesserte soziale Zusammenarbeit der Menschen miteinander. Dann hat noch ein Empathie-Gen dazugefunden, welches das Leben in ausdifferenzierten Gemeinschaften weiter verbesserte.

Die Evolutionsforschung bestätigt die Wichtigkeit der zwischenmenschlichen Sozialisation insofern, als dass bei der Entwicklung des menschlichen Gehirns ins­besondere die Stirnhirnbereiche zugelegt haben. Vor etwa 6.000 Jahren dann gab es eine weitere Veränderung im Genom, seitdem wird auch ein Gen für Hochintelligenz weitergegeben.[1] Ob es sich bei diesen drei für das Menschsein entscheidenden genetischen Veränderungen um zufällige Mutationen handelt oder ob hier von Extraterristischen oder religiösen Gottwesen etwas eingehaucht oder sonstwie verabreicht wurde, braucht hier nicht zu interessieren, das wird die Forschung schon noch zeigen.[2] Wichtig ist es für dieses Kapitel nur zu verstehen, dass es heute Unterschiede in der allgemeinen Verbreitung dieser Gene gibt. Während das genetische Sprachvermögen heute praktisch allen Menschen gegeben ist, wenn auch graduell verschieden ausgeprägt, fehlt manchen Menschen das Empathie-Gen, und auch die Hochintelligenz hat noch nicht alle erreicht.

Manche Politiker glauben, dass der Mensch im Grunde nichts anderes als ein wildes Tier sei und dass die menschliche Gesellschaft ohne Polizei und Militär in Anarchie und Chaos verfallen würde. Nun ist es zwar gut, wenn die kriminellen Elemente, die es in allen Gesellschaften gibt, von der Polizei gefangen und in Gefängnisse gesteckt werden, doch es ist keineswegs so, dass dort, wo es zu wenig Polizei und Militär gibt, auch Normalbürger zu rauben und zu morden beginnen würden. In der menschlichen Natur liegen vielmehr Probleme begründet, die nicht einfach mit mehr Regeln und mehr Polizei in den Griff zu bekommen sind, denn die schlimmsten Verbrecher entziehen sich dem Zugriff.

Schon Charles Darwin entdeckte bei seinen Studien zu den verschiedenen Völkern der Welt die grundlegende Übereinstimmung der menschlichen Ausdrucksformen und angeborenen Gesten und schloss daraus auf eine gemeinsame Abstammung aller Menschen der Welt. Später brachte die sogenannte „Stress-Skala“ von Holmes und Rahe die menschlichen Stressoren in eine universelle Rangreihe und man fand überraschende Übereinstimmungen in den Reaktionen der verschiedensten Völker.[3] Es sind dieselben Dinge, die alle Menschen der Erde als schlimm empfinden. Ganz oben auf der Liste stehen der Tod des Ehepartners, dann folgten der Tod eines Kindes, weiter dann Gefängnis, Kündigung, Krankheit und anderes mehr. Man fand bei den weltweiten Vergleichen, dass die Rangreihe der Stressoren überall auf der Welt weitgehend übereinstimmt. Die Menschen sind sich also nicht unähnlich darin, was sie seelisch stresst. Deswegen können die Menschen einander deswegen weltweit empathisch verstehen und haben über die Grenzen aller Nationen hinweg Verständnis füreinander. Und überall auf der Welt können Menschen nicht nur dieselben körperlichen sondern auch dieselben seelischen Erkrankungen bekommen, keiner ist dagegen immun, auch wenn die individuelle Veranlagung mehr oder weniger stark ausgeprägt sein kann.

Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz unterstellte dem Menschen 1963 generell einen Aggressionstrieb, wie er ihn bei Tieren bei der Revierverteidigung sah,[34] und Soziopathien wurden von einigen Psychologen als Extremformen der Aggressivität angesehen.[35] Diese Sicht hat das heute noch vorherrschende Bild vom Menschen als wildes Tier geprägt. Aggressionen entstehen im Menschen aber nicht triebhaft von allein, sondern sind eher ein angeborenes Verhaltensmuster auf Revierverletzungen oder Ungerechtigkeiten. Man kann die Soziopathien deswegen auch als eine von der Aggression unabhängige Ausprägung betrachten, als extreme Gemütsarmut und Gefühls­kälte, also nicht als Zuviel an Aggression, sondern als Zuwenig an Empathie. Für die unabhängige Empathie spricht, dass aggressives Töten anderer manche Menschen bis zum Krankwerden belastet und manche nicht. Und dann ergibt sich ein anderes Menschenbild, und man erkennt das Gute im Bösen. Dann erscheint der Mensch nicht mehr als wildes Tier, sondern als ein Lebewesen, dass allermeist mit Emotionen und mit einem Gewissen ausgestattet ist. Dann erklärt sich nämlich, dass viele Menschen das Töten anderer Menschen nicht überstehen, ohne selbst dabei seelischen Schaden zu nehmen, ja das Töten eines Menschen kann nicht nur dem Opfer den Tag verderben, sondern dem Täter das ganze Leben. [4]

PTSD (oder englisch: Post Traumatic Stress Syndrom) ist eine sehr schwere, kaum heilbare psychische Erkrankung nach extremem Stress. Die Stressbelastbarkeit des Menschen ist begrenzt, und insbesondere Situationen, in denen das eigene Leben, das von Familienmitgliedern oder Freunden gefährdet ist, aber auch Situationen, in denen Kameraden oder auch fremde Menschen dem Tode nahe kommen oder wirklich sterben, belastet Menschen extrem. Solche Erfahrungen dringen besonders tief ins Bewusstsein ein und sorgen für einen unauslöschlichen Eindruck. PTSD-Eindrücke haben eine starke Tendenz zu reverberieren, d.h. von allein wieder hoch zu kommen, sich in Erinnerung zu bringen und das Bewusstsein zu besetzen. Insbesondere wenn der Mensch schläft und seine Selbstkontrolle aufgibt, tauchen die stressbesetzten Szenen wieder auf und lassen den Betroffenen das Ereignis wieder durchleben. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Erinnerungen als Albträume aus dem Schlaf reißen und dass der Betroffene dann schweißgebadet und zitternd vor Entsetzen aufwacht, was dann tagsüber Müdigkeit, Mattigkeit und Sekundenschlaf nach sich ziehen kann. Aber auch tagsüber können situative Ähnlichkeiten mit der schockierenden Situation, bestimmte Farben, Stimmungen, Geräusche, Klänge oder Gerüche, einen Betroffenen an die Originalszene erinnern, und das Aufsteigen der vollen Erinnerung auslösen. Ehemalige Soldaten durchleben dann die Schrecken des Krieges noch einmal, sie sehen noch einmal die Gegner, die sie erschossen haben oder erleben noch einmal mit, wie ihre Kameraden starben. Das kann die Betroffenen dann über Minuten paralysieren und sie geistig unansprechbar machen. Manche Situationen können Schweißausbrüche und Körperzittern verursachen. Da eine selektive Entfernung von einzelnen Erinnerungen aus dem Gedächtnis nicht möglich ist, kann man bei schlimmen Zuständen dieser Art nur den ganzen Menschen sedieren, womit er dann allerdings insgesamt still gestellt und nicht mehr arbeitsfähig ist. Die Prognose für derart Erkrankte ist schlecht. PTSD bleibt meist ein Leben lang bestehen. So gleiten viele Betroffene denn auch in Depressionen ab oder suchen Erlösung im Selbstmord. 58.000 Veteranen des Vietnam-Krieges verübten Selbstmord, das sind mehr als im Krieg selbst starben.[5]

Erst sei etwa 1984 wird PTSD als eigenständige Krankheit gesehen. Zwar weisen etwa 1/3 der aus dem Irak zurückkehrenden Soldaten psychische Störungen auf,[6] aber PTSD ist noch weit davon entfernt, als Berufskrankheit der Soldaten anerkannt zu werden. In England z.B. gibt es heute eine beträchtliche Anzahl an Veteranen, die an PTSD leiden, und viele dieser Veteranen sind nicht mehr in der Lage, einer geregelten Tätigkeit nachzugehen.[7] Sie bekommen vom englischen Staat heute eine Rente von 300 Pfund (ca. 450 €), mit der sie auskommen müssen, aber eine psychotherapeutische Behandlung gibt es nicht, und eine gemeinsame Klage von 2000 betroffenen Soldaten wurde im Mai 2003 von der englischen Gerichtsbarkeit abgewiesen.[8] In den USA gibt es als Folge der vielen Kriege mindestens eine halbe Million Veteranen, die unter PTSD leiden,[9] und 200.000 von ihnen leben laut dem Präsidentschaftskandidaten Edwards 2008 zudem als Obdachlose.

Vier Beispiele:
1. Als der damals siebenundzwanzigjährige Claude Eatherly am 6. August 1945 nachts um halb Zwei als Flugzeugführer der B29 „Straight Flush“ vom Flugfeld Tinian auf den Mariana Inseln in Richtung Japan abhob, ahnte er noch nichts von den schrecklichen Auswirkungen, die der Abwurf der Atombombe auf Hiroshima haben würde. Er erkundete mit seinem Flugzeug ja nur die Wetterbedingungen über Hiroshima, und gab die Ergebnisse per Funk der nachfolgenden B29 mit dem schönen Namen „Enola Gay“ weiter. Er war nur ein menschliches Zahnrad im Gefüge, ein menschlicher Roboter, gewohnt und darauf gedrillt, Befehle auszuführen. Doch als er später die Bilder der bombardierten Stadt sah, brennende Ruinen, verbrannte Opfer, tote Frauen und Kinder, fühlte er sich missbraucht. Er fühlte sich als einer der Henker von Hiroshima. Er hatte über hunderttausend Menschen mit auf dem Gewissen, hatte sie auf Befehl mit hingerichtet, ganze Familien ausgerottet, er hatte sich in die Gesamtverantwortung der schlimmsten einzelnen Schreckenstat der Menschheitsgeschichte begeben. Fortan war er ein gebrochener Mann und erholte sich zeitlebens nicht mehr davon. Er schrieb Entschuldigungsschreiben und schickte Teile seines Gehalts an die Stadt Hiroshima, ja er fälschte Schecks und raubte Banken aus, um das Geld den Kindern von Hiroshima zukommen zu lassen. So kam er erst ins Gefängnis und dann in den geschlossenen Teil einer psychiatrischen Klinik der Armee, dem Veterans Administration Hospital in Waco in Texas. Als er 1950 davon erfuhr, dass die USA eine noch schlimmere Bombe, die Wasserstoffbombe, in der Planung hatten, unternahm er einen Selbstmordversuch.[10]

2. In Kobe in Japan treffen sich so jedes Jahr die von 731 Gefängniswärtern übrig gebliebenen Kriegsveteranen, um über die Untaten zu sprechen, die sie ihren Gefangenen angetan haben.[11] Sie ersuchen heute ihre überlebenden Opfer um Verzeihung.

3. Ein Pilot, der in Vietnam Einsätze mit Napalmbomben geflogen hatte und das berühmte Foto zu sehen bekam, auf dem vietnamesische Kinder nackt, verbrannt und weinend aus einem mit Napalm bombardierten Dorf laufen, erkannte am Hintergrund des Bildes, dass er derjenige war, der dieses Dorf bombardiert hatte. Fortan ließ ihm das Bild der fliehenden Kinder keine Ruhe mehr, sein ganzes Leben verfolgte es ihn, ja es verdarb ihm den Großteil seines Lebens. Um schließlich Erleichterung von seinen fortdauernden seelischen Qualen zu erlangen, begann er nach dem Mädchen im Vordergrund des Bildes zu suchen, um sie persönlich um Verzeihung zu bitten. Über 20 Jahre lang suchte er nach ihr. Durch einen Zufall konnte er sie schließlich finden. Die damals neunjährigen Vietnamesin Phan Thi Kim Phuc lebte als erwachsene Frau in Kanada. Und sie hatte noch die Narben des Napalmangriffs im Gesicht.
Abb. 41: Das Massaker von May Lai in Vietnam. Das berümte Bild des Pulitzerpreisträgers Nick Ut.

4. Als die Alliierten 1944 ihre Invasion in der Normandie durchführten, am Morgen des D-Days am Omaha-Beach, befand sich der 21-jährige Heinrich Severloh als deutscher Soldat an der vorderste Fronlinie der Verteidigung. Mit einem Maschinengewehr und einem Karabiner erwartete er zusammen mit vierzig Kameraden in einer verbunkerten Stellung am Strand den Ansturm tausender Soldaten von unzähligen Landungsbooten, die das ganze sichtbare Meer abdeckten. Die Deutschen flohen nicht und harrten aus, bereit die Küste zu verteidigen, obwohl mancher von ihnen dachte, dass er diesen Ansturm wohl nicht überleben würde. Wie befohlen begann Severloh erst zu schießen, als die Soldaten ihre Boote verließen und durch das Wasser zum Strand wateten. Bis zum Nachmittag hatte er 12.000 Patronen mit dem MG und 400 Schuss mit dem Gewehr verschossen. Er hatte 3.000 US-Soldaten getötet.

Severloh überlebte den Krieg. Bis ins hohe Alter vermochte Severloh aber nicht über diesen Tag zu sprechen, und auch dann fiel es ihm schwer. In seinen Träumen verfolgte ihn sein ganzes Leben lang immer das Bild eines bestimmten Soldaten, auf den er als letzten in einer Reihe US-Soldaten aus einem Landungsschiff hatte schießen müssen. Immer wieder sah er diesen einen nach seinen Schüssen fallen. Mit diesem hatte er besonders viel Mitleid gehabt. Er schrieb ein ganzes Buch, um das Erlebnis zu verarbeiten, doch die Erinnerung verfolgte ihn weiter. Über das Buch eines anderen Autoren, „Der längste Tag,“ konnte Severloh schließlich den US-Soldaten identifizieren, und es stellte sich heraus, dass genau dieser einer der wenigen Überlebenden vom Omaha-Beach war, und dass er nach dem Krieg Militärgeistlicher geworden war. Severloh nahm Kontakt mit ihm auf und zwischen den Männern entwickelte sich eine Freundschaft. Von Severloh gefragt, warum er denn Militärgeistlicher geworden sei, antwortete der US-Soldat, dass als er aus dem Landungsboot ins MG-Feuer raus musste, er Gott bat, ihm aus dieser Hölle zu helfen und schwor, dafür Pfarrer zu werden.[12]

Nicht alle Menschen leiden an den Untaten, die sie verübt haben. Grob geschätzt erkranken 20% an PTSD [13] und 60% leiden ein Leben lang mehr oder weniger darunter, 20% aber sind „tough guys“, die mit ihren Untaten leben können und denen menschliche Schicksale relativ egal sind. Und etwa 1% der Menschen scheint es überhaupt nichts auszumachen, andere zu töten oder zu quälen, ja diese scheinen schier Spaß am Foltern und Quälen anderer haben zu können. Diese letzte Gruppe sind die sog. „Soziopathen.“ Sie sind leicht an ihrem ausgeprägten Sadismus zu erkennen. Manche reißen in jungen Jahren Insekten Flügel und Beine aus, um zu sehen, wie lange die Tiere dann noch weiterleben, als Männer hetzen sie Kampfhähne oder –hunde in tödlichen Zweikämpfen aufeinander und wetten darauf, welcher gewinnt. Es gab sie schon immer. Als Caesaren ließen sie zur Belustigung der Massen Gladiatoren bis zum Tode miteinander kämpfen, und als Generäle hetzten sie tausende Soldaten aufeinander und beobachteten vom Feldherrnhügel aus kühl, welche Seite mehr Tote zu beklagen hatte.

Diese Art von Mensch ist mit allenthalben 1% glücklicherweise nicht häufig.[14] Wenn man auch grobe Verantwortungslosigkeit, starke Impulsivität und Mangel an emotionaler Tiefe hinzunimmt, so können es aber bis zu 4% der Bevölkerung sein.[15] Es gibt Soziopathien in allen Nationen, und unter Männern 10 mal häufiger als bei Frauen. Soziopathen geraten zum großen Teil ins Gefängnis, und unter Gefängnisinsassen findet man sie mit 75% der Insassen hoch konzentriert.[16]

Man hat Grund zur Annahme, dass Soziopathien genetisch begründet sind.[17] Die psychiatrische Uniklinik Rostock fand 2008 in einer kernspintomatografischen Untersuchung mit soziopathischen Gefängnisinsassen, dass bei ihnen die Areale, die für Bestrafung zuständig sind, schlechter durchblutet waren als bei einer Kontrollgruppe.[18] Andere Untersuchungen weisen auf einen Stoffwechseldefekt hin, der zu einer schwächeren Ausbildung des Stirnhirn führt und die Kriminellen deswegen Problem damit haben lässt, ihre Impulsivität zu kontrollieren. Nach einer Studie von Kriminologen der Florida State University schließen sich männliche Jugendliche, die eine bestimmte Variante des Gens für Monoamino-Oxidas A (MAOA) tragen, Banden besonders häufig an, sie sind besonders gewalttätig und greifen öfter zu Waffen.

Sollte man Soziopathien einst genetisch identifizieren können, so könnte man den Defekt prinzipiell schon im Zuge der vorgeburtlichen Frühdiagnostik mit erkennen, genauso wie man heute Mongloidismus und andere genetische Fehler erkennen kann. Man könnte also eines Tages dafür sorgen, dass ein neuer Jack the Ripper erst gar nicht das Licht der Welt erblickt. Psychologen können Soziopathien mit Persönlichkeitstests schon früh entdecken, und Scotland Yard denkt heute darüber nach, die Daten von möglichen Vergewaltigern und Mördern zu speichern, schon bevor sie das erste Mal straffällig geworden sind.[19] Könnte ein derartiges Vorgehen in den Händen eines verantwortungsvollen Staates auch nützlich sein, so ist heute aber doch eher zu befürchten, dass der Staat die armen Vorgezeichneten regelmäßig prophylaktisch foltern würde, um festzustellen, ob sie nicht gerade einen Mord oder eine Vergewaltigung planen.

Einige Soziopathen sind strohdumm und haben sich führende Plätze beim Darwin­-Preis verdient, der jedes Jahr für die dümmsten Selbstmörder vergeben wird. Den Preis 2009 erhielten zwei belgische Kriminelle, die einen Banktresor in die Luft sprengen wollten, aber die nötige Menge Sprengstoff falsch einschätzten. Sie sprengten die ganze Bank in die Luft und starben unter den Trümmern. Leider aber vererben sich Soziopathie und Intelligenz unabhängig voneinander, und so sitzen die meisten Soziopathen nicht im Gefängnis, sondern nur die Dummen, die sich bei ihren Untaten haben erwischen lassen.

Etwa 5% in der deutschen Bevölkerung haben sowohl väterlicherseits wie auch mütterlicherseits ein Hochintelligenz-Gen geerbt, 25% haben das Gen nur von einem Elternteil bekommen, und die restlichen 70% leben mit der Normalausstattung.[20] Da die Bevölkerungen der Welt sich bezüglich der Verbreitung dieser Gene wenig unterscheiden, stehen so überall auf der Welt 5% Hochintelligente etwa 1% Soziopathen gegenüber. Wollte man die Verhältnisse religiös beschreiben, so könnte man sagen, der göttliche Funke hoher „Intelligenz“ auf der einen Seite steht dem diabolischen Gen-Mangel „Soziopathie“ auf der anderen Seite gegenüber.

Die Kombination von Soziopathie und Intelligenz in den Anlagen führt zu einer äußerst gefährlichen Art von Verbrechern, denn die unkontrollierte Gier, Gewissen- und Skrupellosigkeit der Soziopathie kombinieren sich bei ihnen mit den großen Möglichkeiten geistiger Kreativität, und es resultieren schlimmste Hinterhältigkeit, Verlogenheit, Heuchelei, Betrug und gemeinster Verrat, und alles oft im Grenzbereich des Legitimen ausgeführt.
Für die Eliten überall auf der Welt bedeutet die Existenz der Soziopathen, dass sich auch für die grausamsten Taten Freiwillige finden lassen. Für sie ergibt sich daraus aber auch ein Problem: einerseits muss man schlecht über Soziopathen reden, andererseits ist man aber dringend auf solche Jungs angewiesen, die als GIs, Marines, James Bonds und CIA-Agenten auf Kommando und ohne mit der Wimper zu zucken andere Menschen umbringen, die als Henker in den Gefängnissen beliebige Menschen auf dem elektrischen Stuhl zu Tode bringen oder mit Waterboarding zu Tode erschrecken.

Für die Erklärung des Umgangs der Menschen miteinander hat die Soziopathie heute größte Bedeutung. Der Gegenpol der Soziopathie kann in etwa als „Vertrauenswürdigkeit“ (Empathie, Menschlichkeit oder Soziale Intelligenz) beschrieben werden. Man kann nun auf dieser Skala zwischen Soziopathie und Vertrauenswürdigkeit alle Menschen grob einer mehr optimistischen (menschlichen, christlichen) Gruppe zuordnen oder einer pessimistischen (hart und streng). Man kann sie anhand ihrer Einstellungen identifizieren, die einen betonen nämlich, dass der Mensch ein vernunftbegabtes Wesen mit einem göttlichen Element ist, die anderen sehen ihn eher als weiterentwickeltes wildes Tier. Die erste, philanthrope Gruppe hat einen Sinn für Gerechtigkeit, sie ist gegen die Todesstrafe, sie ist gegen Krieg, hat Mitleid und ist bereit, für Notleidende Opfer aufzubringen. Die andere Gruppe meint, dass man sich vor den Menschen in Acht nehmen muss, dass man Härte braucht, um Ordnung durchzusetzen, dass man ein Wolf sein muss um nicht von Wölfen gefressen zu werden. Religiös liegt bei den einen der Glaube zugrunde, einmal für seine Taten zur Verantwortung gezogen zu werden oder etwas für die nächste Generation tun zu wollen, auf der anderen Seite der Ausprägung gelten eher Aussagen wie „Man lebt nur einmal“, “Man darf alles, man darf sich nur nicht erwischen lassen“, „Brave Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen kommen überall hin.“ Beide Gruppen glauben von sich, auf der richtigen Seite zu stehen.[21] (In Anhang B des Internnet-Blogs befindet sich ein Fragebogen, der grob in drei Gruppen einordnet und für die Skala sensibilisiert.)

Die Philantropen dürften in der Bevölkerung etwa 2/3 ausmachen. Die Harten dominieren allerdings die Welt und besetzen in der Regel überall die Regierungen und die Führungspositionen in den Firmen. Es ist selten, dass Philanthrope in höhere Positionen aufsteigen, denn sie haben nicht die Ellenbogen und die nötige Rücksichtslosigkeit dafür, sie haben Hemmungen davor, anderen mit Intrigen zu schaden. Die Philanthropen finden sich oben allein als Unternehmensgründer, bis ihnen andere ihre Firmen oder Parteien entwendet haben oder skrupellose Manager an ihre Stelle getreten sind.


Abb. 42: Anteil der „Harten“ bei hohem und bei niedrigem Organisationsniveau. 1=niedriges Organisationsniveau, 2=hohes Organisationsniveau. Die Abbildung zeigt, dass es bei hohem organisatorischem Niveau einer Person wahrscheinlicher ist, dass sie einen „harten“ Charakter hat, d.h. hart und rücksichtslos gegenüber anderen agiert.

Mit obiger Abbildung wird hier nun konsequent die These vertreten, dass generell die Personen auf tieferem organisatorischem Niveau vertrauenswürdiger sind, und dass Vertrauenswürdigkeit bei hohen Führungskräften schon eher etwas Seltenes ist. Man findet also insbesondere die nicht Vertrauenswürdigen ganz oben.

Schätzt man unter Kenntnis solch einer Empathie- oder Vertrauenswürdigkeitsskala[22] Personen und Verhältnisse ein, erklären sich viele Dinge wie von selbst. So fand eine in Deutschland durchgeführte Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Pricewaterhouse & Coopers dazu, von wem Wirtschaftsdelikte verübt werden, heraus, dass insbesondere Manager aus dem Top-Management an den kriminellen Akten beteiligt waren.[23] Das Beratungsunternehmen KPMG führte 2008 ebenfalls eine Untersuchung zu diesem Thema durch und fand, dass von 74 untersuchten Fällen von Wirtschaftsverbrechen diese überwiegend von den leitenden Managern verübt waren, weniger von den Mitarbeitern.[24] Man würde sich deswegen also nicht wundern, wenn der folgende Witz kein Witz wäre:

Würden Sie in einer Firma mit 535 Mitarbeitern arbeiten wollen, von denen …

29 des Ehebruchs bezichtigt wurden,
7 wegen Betrugs eine Haftstrafe verbüßten,
19 wegen ungedeckter Schecks angeklagt waren,
117 direkt oder indirekt in den Konkurs von mindestens zwei Unternehmen verwickelt waren,
3 wegen schwerer Körperverletzung in Haft waren,
71 keine Kreditkarten wegen schlechter Bankauskunft erhielten,
14 wegen Drogendelikten eingesperrt waren,
8 Ladendiebstahl begingen,
21 momentan in Gerichtsprozessen angeklagt sind und
84 im letzten Jahr wegen Alkohol am Steuer verhaftet wurden?

Auflösung siehe Fußnote.[25] Tatsächlich beziehen verschiedene Autoren die Position, dass die Politik mit Verbrechern durchsetzt sei. Schon Robert F. Kennedy, der Bruder des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, vertrat 1962 in seinem Buch „Gangster drängen zur Macht“ diese Position.[26] Der Schriftsteller William Champliss schrieb dann 1978, seine Untersuchungen hätten gezeigt, dass das organisierte Verbrechen aus einer Koalition von Geschäftsleuten und Gewerkschaftsführern mit Politikern und Justizbeamten bestehe.[27] Und 2009 bezeichnete die US-Abgeordnete Michele Bachmann in einer Kongressrede die Art und Weise, wie die Regierung der USA heute arbeitet, als „Gangster Government,“ und sie belegt das mit ein paar Beispielen.[28]

Auch in anderen Ländern ist die Situation nicht besser. In Indien mussten sich über das Jahr 2009 hinweg 153 der 543 Parlamentsabgeordneten vor Gericht verantworten, und teils lauteten die Anklagen sogar auf Raub oder auf Mord.[29] Und die bekannte deutsche „Firma“ steht auch nicht viel besser da, wie folgende Liste zeigt, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt: [30]

Graf Otto Lambsdorff: Verurteilt zu 180.000 DM Geldstrafe wg. Steuerhinterziehung.
Otto Wiesheu: Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft und Verkehr CSU Verurteilt zu 11 Monaten Haft auf Bewährung und 20.000 DM Geldstrafe wg. fahrlässiger Tötung
Karl Wienand: Ehem. Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD. Verurteilt zu 2 1/2 Jahren Haft wg. Spionage.
Hans Wallner: Ehem. bayr. Landtagsabgeordneter der CSU. Verurteilt zu 1 Jahr Haft auf Bewährung wg. Telefonsex auf Staatskosten. Bereits vorbestraft wg. Beleidigung und einer falschen eidesstattlichen Erklärung.
Kurt Neumann: Ehem. Bundestagsabgeordneter der SPD. Verurteilt zu 46.200 DM Geldstrafe wg. Untreue. Bereits vorbestraft wg. Steuerhinterziehung und Vorenthalten von Sozialabgaben.
Manfred Kanther: Ehem. Bundesinnenminister CDU. Verurteilt zu 1 1/2 Jahren Haft auf Bewährung wg. Untreue.
Michel Friedman: Ehem. Mitglied im CDU-Bundesvorstand. Verurteilt zu 17.400 Euro Geldstrafe wg. Kokainbesitz.
Reinhard Klimmt: Ehem. Bundesverkehrsminister SPD. Verurteilt zu 27.000 DM Geldstrafe wg. Untreue.
Sven Petke, Generalsekretär der Brandenburger CDU und Rico Nelte Landesgeschäftsführer der CDU Brandenburg. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, weil die beiden das Briefgeheimnis brachen und die führenden CDU-Landespolitiker überwachten. Sie erhielten automatisch Kopien von deren Emails.[31]
Hans-Jürgen Uhl: SPD-Bundestagsabgeordneter. Angeklagt wegen Untreue, Umgang mit Prostituierten auf Kosten von VW und falschen eidesstattlichen Versicherungen.[32]
Wilhelm Droste, NRW-Landtagsabgeordneter. Nahm 150.000 DM Bestechungsgeld an und entging einer Verurteilung nur durch Verjährung[33]
Helmut Kohl (Bundeskanzler a.D.), CDU - Anhaltender Verstoß gegen das Parteiengesetz, indem er bis heute die Geber dubioser Großspenden an die CDU verheimlicht.
Klaus Rüdiger Landowsky (Landesgeneralsekretär und Fraktionsvorsitzender in Berlin), CDU - Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten zur Bewährung wegen Verstößen gegen das Kreditwesengesetz und Untreue.
Brigitte Baumeister (ehem. Schatzmeisterin), CDU - Geldbuße von 12.000 EUR, um ein Verfahren wegen dubioser Entgegennahme und Vertuschung dubioser Parteispenden abzuwenden. Führerscheinentzug (2003) wegen Volltrunkenheit am Steuer.
Ingolf Roßberg (ehem. Dresdner OB), CDU - Freiheitsstrafe von 14 Monaten zur Bewährung wegen Untreue, Vorteilsnahme und Beihilfe zum Bankrott.
Norbert Rüther und Klaus Heugel, Kölner SPD-Kommunalpolitiker, wurden im August 2008 wegen Bestechlichkeit zu jeweils über einem Jahr auf Bewährung verurteilt.

Natürlich gibt es unter den Politikern auch vereinzelte sozial eingestellte, mutige und unbestechliche Charaktere, die deswegen ihr Leben riskieren und die jeden Respekt verdienen. Im nächsten Abschnitt „Die Religion der Eliten“wird nun aber gezeigt, mit welchen handgreiflichen Ideen die intelligenten Soziopathen dieser Welt sich ihre eigene Religion passend zu ihrer Natur zurechtgeschmiedet haben.

[1] Man nimmt heute an, dass bestimmte Gene für die Intelligenz zuständig sind. In neuerer Zeit werden Microcephalin und ASPM für die außerordentlich Entwicklung der Großhirnrinde beim Menschen verantwortlich gemacht, die man an Chromosomenabschnitten von Menschen ab vor 37.000 Jahren bzw. 5.800 Jahren vorfindet.
[2] So wie es derzeit aussieht, erscheint die genetische Veränderung derart groß, umfangreich und gerichtet zu sein, dass eine gezielt eingebrachte Veränderung angenommen werden muss.
[3] T.H. Holmes und R.H.Rahe: Social Readjustment Rating Scale, Journal of Psychosomatic Research, 1967, 11, 213-218.
[4] Erstaunlich ist deswegen, wie und warum das Gebot „Du sollst nicht töten!“ in die Lebensempfehlungen für Menschen geraten ist, in die Bibel und schon ins ägyptische Totenbuch, denn eigentlich zeichnen Kriege die Geschichte der Menschheit, Sieger über Feinde wurden verehrt und Soldaten fürs Töten mit Orden versehen. Was wussten die alten Ägypter über PTSD?
[5] www.diepresse.com: Vietnam-Veteranen: Mehr Suizide als Kriegstote. 24.10.2007.
[6] Charles W. Hoge et al: Combat Duty in Iraq and Afghanistan, Mental Health Problems, and Barriers to Care. The New England Journal of Medicine, Vol 351:13-22, July 1, 2004.
[7] Spiegel TV, Sendung vom 6.4.2003 auf RTL (?).
[8] BBC News online: They turn a blind eye, 21.5.2003.
[9] Elizabeth Schulte: US War Crimes Revealed: We killed anything that walked. http://www.greenleft.org.au/current/562p17.htm.
[10] Elke Schubert und Günther Anders: Off Limits für das Gewissen, Rowohlt, Reinbek, 1992.
[11] Japan Today, aus dem Beitrag eines Diskussionsteilnehmers, 17.12.2003.
[12] Siehe Wikipedia: „Heinrich Severloh“ und „Die Todfeinde von Omaha Beach, http://www.youtube.com/watch?v=A7FI2Syn5D8, 18.9.2009. Dass in Severlohs Träumen gerade dieser eine Soldat von 3000 sich breit macht, der in diesem schicksalhaften Moment Gott beschwört, und dass Severloh und der US-Soldat schließlich Freunde werden, ist eine dieser Unwahrscheinlichkeiten, die es auf dieser Welt gibt, auf die man sich nur schwer einen Reim machen kann. Und ich finde dieses Video heute, nachdem es erst gestern eingestellt wurde. Irgendetwas lässt mich diese Texte für die Welt schreiben …
[13] Wenn Soldaten mit kranker Seele heimkehren. Westdeutsche Zeitung, 16.11.2009.
[14] Der Tübinger Hirnforscher Prof Niels Birbaumer schätzt für Deutschland 1 Mio. P.M.-Magazin, Gruner & Jahr, 10.12.2009.
[15] Andrzej Lobaczewski: Politische Ponerologie. Red Pill Press, 2008. http://quantumfuture.net/gn/ponerologie/index.php.
[16] n-tv online, Verbrechen im Kopf, 9.4.2003.
[17] R. Knußmann: Vergleichende Biologie des Menschen. Fischer, 1980, S. 105 ff.
[18] Joachim Mangler: Forschung im Hirn der krankhaft Angstfreien. www.fr-online.de, 11.6.2008.
[19] Prävention durch Profiling, Scotland Yard plant Datenbank der zukünftigen Mörder. Spiegel Online, 27.11.2006.
[20] Man kann annehmen, dass ein autosomales Allel zugrunde liegt, ähnlich wie bei der Hochintelligenz auf der anderen, positiven Seite des Verhaltens, da die Verteilung der Prävalenzraten entsprechend aussieht. Volkmar Weiss: Die IQ-Falle. Intelligenz, Sozialstruktur und Politik. Stocker, Graz, 2000.
[21] Es gibt ein anderes Klassifikationsmodell mit politischer Relevanz. So werden z.B. die zentraleuropäischen Menschen in ca. 7 verschiedene Käufertypen klassifiziert: Konservative, Fortschrittliche Junge, Sozial Orientierte, Professionelle, Vermögende, Biedere. Dieses Modell wird laufend von SocioConsult in Paris auf den neuesten Stand gebracht, und Politik und Firmen richten sich daran aus.
[22] siehe Test im Anhang B des Internet-Blogs http://sklaven-ohne-ketten.blogspot.com
[23] Top-Manager sind häufig die Täter, Focus Online, 13.5.2008.
[24] Wirtschaftskriminelle sind oft Manager. Tagesanzeiger, Zürich, 2.2.2008.
[25] Auflösung: Es ist der US-Kongress mit seinen 535 Mitgliedern. Siehe dazu auch: Doug Thompson, Update on America’s Criminal Class, http://www.capitolhillblue.com/artman/publish/article_6412.shtml, 16.5.2005. Eine entsprechende Liste wurde von dem US-Journalist recherchiert.
[26] Robert F. Kennedy: Gangster drängen zur Macht. Reibeck, 1962.
[27] William J. Chambliss: Eine kriminelle Vereinigung. Politik und Verbrechen in den USA, iva, Tübingen, 1978.
[28] TPOCS: We now have a total Gangster Government. http://www.youtube.com/, 14.6.2009.
[29] Jeder dritte Abgeordnete vor Gericht. http://www.sueddeutsche.de/, 20.5.2009.
[30] Aus einem Leserbrief von Thomas Stoerck aus Rostock an die Ostsee-Zeitung am 12.10.2006. Er hat die Liste, bis auf die letzten Einträge, nach einer Internetrecherche zusammengestellt.
[31] Svenja Raacke: Persilschein für Petke und Nelte. Berliner Umschau, Potsdam, 2.12.2006.
[32] Arne Daniels und Johannes Röhrig: Nutten vor Gericht. www.stern.de, 7.1.2007.
[33] Ex-Abgeordneter nicht bestraft. Süddeutsche Zeitung, 30.3.2007.

[34] Konrad Lorenz: Das sogenannte Böse – Zur Naturgeschichte der Aggression. dtv, 1963.

[35] Impulsive Agression und ihr Gen. Science, ORF, 22.3.2006.

10 Kommentare:

  1. der name des flugzeuges war *enola* gay, nicht elona. und claude eatherly war pilot des wetterflugzeuges straight flush, das vor der enola gay das wetter über hiroshima auskundschaftete. aber das nur am rande. gockl hilft hin und wieder, oder ein lexikon aus papier nach freier wahl. oder auch einfach das: http://en.wikipedia.org/wiki/Claude_Eatherly
    und nein, er war nicht der commander der enola gay.

    mfg

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  2. Der Verfasser dieses Blogs scheint ab und zu Drogen zu nehmen. Wie lässt es sich sonst erklären, dass einerseits viele Inhalte intellektuell durchdacht, sachlich richtig und reflektiert sind, andererseits die Gesellschaft eingangs dieses Themas mit Bienen und Bären verglichen wird. Dies entspringt doch eher dem Geist eines Grundschülers, der in einem Aufsatz seine Sommerferien beschreibt.- Ich lach' mich kaputt.

    Im Übrigen gibt es im Tierreich sehr wohl Regulative, die aus menschlicher Sicht zum Teil sehr brutal sind.- Der Verfasser weiss hier wirklich nicht wovon er sprict. Auch die Beschreibungen menschlicher Entgleisungen in diesem Forum macht doch deutlich, wie nötig Regeln und damit auch Exekutive und Regierungen sind. Unsere Gesellschaft leidet eher daran, dass es immer weniger gesellschaftliche Regeln gibt. Sie leidet an einem Verfall von Moral, Kultur und Sitte, entstanden durch eine anhaltende, als sogenannte Toleranz, bezeichneten Permissivität.

    Wer die Augen aufmacht, sieht jeden Tag, dass die Menschen zu grossen Teilen zu dumm sind, mit Eigenverantwortung umzugehenund den Alltag kaum bewältigen.

    Es stellt sich nicht die Frage ob und welche Regierung gut ist, sondern wer in der Lage wäre, sein Volk gut zu vertreten. Ich sehe in der aktuellen Politikerkaste niemanden.

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  3. Danke für die Rückmeldungen. Das mit der Enola Gay ist verbessert.

    Nun zum letzten Kommetator: Der Vergleich eingangs ist mit „Gorillas“, nicht mit „Bären“, was ja nun eher bei Ihnen für drogenbelastete Vergesslichkeit spricht. Eventuell liegen unsere unterschiedlichen Ansichten ja wirklich daran, dass Sie sich inmitten von Dummen befinden, die den Alltag nicht bewältigen, während ich überwiegend mit großartigen Mitmenschen zu tun habe, aber die menschliche Verwandtschaft mit dem Tierreich ist nun leider nicht zum Kaputtlachen, wie ich schon im vorausgehenden Beitrag 3-2 dargestellt habe. In diesem Beitrag geht es um humanbiologische Auswirkungen und tiefere Ursachen. Lesen Sie diesen Beitrag noch einmal langsam, ich hab den Sommeraufsatz wohl doch nicht einfach genug geschrieben: Das Problem sind nicht die Dummen, die wir einfangen können, sondern die Intelligenten, die sich unserem Zugriff entziehen. Das Problem ist nicht Inkompetenz sondern Charakterlosigkeit - Immerhin sind wir uns da bezüglich unserer Regierung einig.

    Grüße von
    Karlheinz

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  4. Hallo Karl-Heinz,

    die Antwort auf meine Drogenanspielung war gut,-Touche, 1:0 fur Karl-Heinz. Ich werde das Thema nochmals sorgfältiger lesen und dann Stellung dazu nehmen. Rüffel akzeptiert.- Sorry.

    Wo ich Ihnen aber wirklich widersprechen muss, ist die Dummheit der Menschen. Wo man sich bewegt, kann man sich vielfach nicht aussuchen. Wenn Sie es sich aussuchen können, ist das schön für Sie. Für Sie mag dann Ihre Einschätzung richtig sein, dass Sie es überwiegend mit grossartigen Menschen zu tun habe. Da ich mich jedoch nicht nur in einem Mikrokosmos mit ausgesuchten Freunden und Verwandten bewege, bleibe ich bei meiner Einschätzung über die Verteilung von dummen Menschen. Da Sie schon den Beweis erbracht haben, kein dummer Mensch zu sein, kann ich mir Ihre Auffassung nur damit erklären, dass Sie tatsächlich in einem Mikrokosmos leben und das Leben nur aus Büchern kennen oder dass Sie ein unverbesserlicher Gutmensch sind, der eine hohe Toleranzschwelle besitzt. Da ich keines von beidem bin, werden Sie mich nicht vom Gegenteil überzeugen können.

    Denken Sie an mich, wenn Ihre Mitmenschen wieder einmal mit einem PKW drei Parkplätze blockieren oder zu dritt bevorzugt direkt vor einem Eingang stehen und sich dort unterhalten.

    Oder, wenn Eltern vollkommmen überfordert mit Ihren Kindern sind, die nicht in der Lage sind, sich in einem Restaurant zu benehmen, weil Sie "fressen wie die Schweine" und schreind durch das Restaurant rennen,- dies alles zu später Stunde.

    Oder, wenn Sie wieder von einer Privatinsolvenz hören, weil man unkontolliert über das Internet eingekauft und sich überschuldet hat.

    Oder, wenn ein Hartz IV Empfänger wieder teure Tiefkühlkost kauft, anstatt sich das Essen selbst viel günstiger aus frischen Produkten zuzubereiten.

    Das Schlimme ist, dass diese Menschen nicht einmal ein Unrechtsbewusstsein entwickeln,was die eigentliche Dummheit ausmacht.

    diese Menschen sind zu beneiden,

    denn : "No Brain No Pain"

    Viele Grüsse

    Bis bald

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  5. Hallo Karl-Heinz,

    mich würde interessieren, wie Ihre Argumentation von Anderen in einer Diskussion aufgenommen werden. Ich habe, auch auf Grund eigener Recherche eine ähnliche Sichtweise. Doch stets erntete ich nur Unverständnis, Ablehnung und musste mir den Vorwurf gefallen lassen, Nazi-Ideologie zu vertreten. Nun ist man heute schnell ein Nazi, denn, wenn ich manche Kommentare von z.B Helmut Schmid lese, stelle ich fest, dass Andere für diese Aüsserungen sofort als Volksverhetzer oder Nazi bezeichnet würden. Die Gehirnwäsche und die "Reeducation", die Sie an anderer Stelle beschrieben haben, hat Erfolg gehabt und dazu geführt, dass offensichtliche Dinge verdrängt werden, sofern Sie politisch nicht korrekt sind. Die Richtigkeit von Sachverhalten wird bestimmt durch die Ideologie und nicht die Ideologie wird bestimmt vom Erkennen der richtigen Sachverhalte. Sie bilden eine löbliche Ausnahme, denn obwohl Sie sich als Wähler der Linken outen, erkennen Sie Sachverhalte und behandeln Sie, auch wenn diese Meinung eher der Ideologie der Rechten entspricht. Es wäre schön, wenn unsere unfähigen Politiker ebnfalls erkennen würde, das manche Entscheidungen nicht vom Parteibuch, sondern von der Sache abhängig gemacht werden sollten.

    Ihre Einteilung in zwei Gruppen der Gesellschaft kann ich so nicht nachvollziehen.

    Ihr Zitat:

    "Die erste, philanthrope Gruppe hat einen Sinn für Gerechtigkeit, sie ist gegen die Todesstrafe, sie ist gegen Krieg, hat Mitleid und ist bereit, für Notleidende Opfer aufzubringen. Die andere Gruppe meint, dass man sich vor den Menschen in Acht nehmen muss, dass man Härte braucht, um Ordnung durchzusetzen, dass man ein Wolf sein muss um nicht von Wölfen gefressen zu werden."

    Obwohl sicherlich viele Menschen entweder der einen oder der anderen Gruppe angehören, würde ich mich selbst als Mischform, der von Ihnen beschriebenen Gruppen bezeichnen.Diese Mischform wäre für mein philosophisches Verständnis auch die sinnvollste Form.

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  6. den hier zusammengetragenen ausfuehrungen konnte ich gut folgen. manchmal fehlen mir ein paar quellen und thematisch geht es etwas querfeldein - von der philosophie ueber die abstammungslehre zur klinischen psychiatrie und dann wieder zur genetik (wobei ich glaube, dass dieses gebiet selbst unter fachleuten sehr kontrovers reflektiert wird - z.b. wir meines kenntnisstandes nach die existtenz eines intelligenzgens auch stark bezweifelt, was sich hier wie eine tatsache liest).

    dann faellt mir auf, dass es sich fast so liest, dass frueher die soziopathen noch nicht an der macht waren, was sich jetzt geaendert haette. meinem empfinden nach wird es eher immer so gewesen sein, dass ein gewisser machttypus nach oben draengte...

    zu guter letzt stosse ich mich an der einleitung, die suggeriert, dass es kleine menschengruppen schaffen in harmonie zu leben, was ich nichtmal bezweifeln will. ich denke nur, dass die problme zunehmen, je mehr menschen zusammen kommen und ich denke hier laesst sich schwerlich vom kleinen aufs grosse schliessen.

    die loesung waere vielleicht die abnahme der weltbevoelkerung und hier ist deutschland ja auf einem guten weg ;o)

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  7. Hallo Drogenjunkie,

    Danke für’s Wiederkommen. Was die Dummheit der Menschen anbelangt, so ist diese um einen Mittelwert verteilt, und je nachdem von wie weit oben man hinunterschaut, mag man die Masse dann als mehr oder weniger tief unten betrachten. Andererseits reicht der Mittelwert für die meisten Tätigkeiten, denen Menschen so im Allgemeinen nachgehen, und manche leben auch augenscheinlich glücklich dahin, weil sie vieles nicht kapieren.

    Üben Sie Nachsicht, bieten Sie IQ-Rettung gegen pure Muskelkraft!

    Hallo Anonymer vom 1.1.10,

    gehen Sie vorsichtig mit ihrem Wissen um, wenn sie als Rechter hingestellt werden; führen Sie mit Fragen. Es gibt durchaus ein Wissen jenseits von Rechts und Links.

    Zwischen den Extremgruppen entlang der Empathie-Skala gibt es Zwischenwerte. In der Download-Version (nach Spende) biete ich im Anhang einen Fragebogen, mit dem man sich in einer der beiden Gruppen oder in eine Zwischengruppe einordnen lassen kann.

    Hallo Anonymer vom 5.1.10,

    eigentlich gibt es unter Psychologen schon seit mindestens 50 Jahren die Ansicht, dass Intelligenz zu mindestens zwei Dritteln erblich bedingt ist, aber erst in neuerer Zeit konnte man Gene identifizieren, die dafür in Frage kommen. Oben steht jetzt ein geupdateter Text des Beitrags und da gibt es jetzt auch eine genauere Quellenangabe zu dieser Problematik.

    Da ist jetzt auch klarer beschrieben, dass die Nicht-Soziopathen wohl durch ein Empathie-Gen im Laufe der Evolution dazu gekommen sind, es langsam weniger werden, aber immer noch viel zu viele von ihnen die Welt verderben.

    Viele Grüße von
    Karlheinz

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  8. Es gibt in der Tat eine Reihe von Grundsätzen, die es so gut wie jedem Menschen ermöglicht der "soziopathischen Agenda" entgegen zu wirken, sofern keine im psychopathologischen Sinn auftretende Persönlichkeitsstörung vorliegt.
    Darüber hinaus darf man nicht vergessen, dass es Psychopathen gibt die aufgrund ihres klar
    arbeitenden Verstandes und dank Einblick in fundamentale logische Zusammenhänge erkennen bzw.erkannt haben, dass sie "nicht richtig ticken"auch wenn sie nicht fähig sind dies durch Empathie in ein gesundes Gefühlsleben zu integrieren.
    Es ist das Gewebe der Sozialisation selbst, welches in unserem derzeitigen Seins- und Bewusstseinszustands soziopathische Tendenzen fördert - die kalte Intelligenz des Raubtierbewusstseins als dominant erachtet und der Nicht-Soziopath aus diesem Zustand nicht eingestandener Angst (und Angst vor der Angst) sich niemals wirklich hinterfragten Regeln und Konzepten unterwirft .

    -Seien Sie unter allen Umständen aufrichtig und integer. Wenn sie glauben, dass eine solche Haltung zu "gutmenschlich" sei und Ihnen nichts als Nachteile bringt, haben sie schon verloren, denn es zeigt, dass sie von den Kontrollmechanismen innerhalb von Gesellschaften (das Gegenteil von echter Gemeinschaft)in unseren alltäglichen Interaktionen und Gruppenritualen komplett absorbiert sind.
    -Die durch eine solche Haltung auftretenden inneren und äusseren Reibungen und Widerstände sind kein Zeichen für den Verlust des gesunden Menschenverstands, für Naivität oder Sozialromantik vielmehr trifft das Gegenteil zu : Sie sind auf dem Weg sich aus selbst aufoktruierter Knechtschaft zu befreien.Wenn das bedeutet, dass sie liebgewonnene Gewohnheiten, Ansichten, Weltbilder, Glaubenssysteme, Freundeskreise, ihr "gewohntes soziales Umfeld", ihren derzeitigen Job dafür aufgeben müssen so bedeutet das nur das dieses "Umfeld" es nicht wert gewesen ist aufrecht erhalten zu werden.
    Sie haben in einem Traum gelebt, nicht in der Wirklichkeit.
    -Stellen sie sich selbst, ihre Mitmenschen , ihr Tun und das Tun anderer unter strikte Beobachtung und ich MEINE Beobachtung nicht Kontrolle oder Selbstkontrolle.
    -Nehmen sie sich in allem was sie beobachten so weit es Ihnen möglich ist zurück und beobachten Sie auch das unbeeindruckt und unvoreingenommen was sie emotional aufwühlt, was Ihnen Angst macht, was Sie wütend oder traurig werden lässt.Auch wenn das was Sie dort konfrontiert als fundamental bedrohlich für ihre persönliche Integrität, ihre bisherigen Glaubenssysteme ihre persönlichen "Heilligen Kühe" ansehen.Lassen sie diese Empfindungen
    in sich arbeiten ohne sich vom davon ausgehenden "energetischen" Sog, den sie nach einer Weile als reale(n) "Kraft o. Zug" (in den zentralen Regionen ihres Körpers) spüren unter keinen Umständen absorbieren.
    Bleiben sie einfach in Beobachtung. Was dabei hilft ist Entspannungstechniken zu lernen, sei es autogenes Training, Meditation oder körperliche Verausgabung/Sport OHNE LEISTUNGSDRUCK.
    Wenn also z.B. gerne joggen, lassen sie die Stoppuhr zuhause und beobachten sich also auch beim Joggen - geniessen sie es anstatt um "mehr Leistung" zu kämpfen.

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  9. - Das alles gilt auch in der Interaktion/Auseinandersetzung mit anderen Menschen.Ganz egal wie respektlos, überheblich, verbissen oder kontrollversessen Ihnen ein Mensch begegnet - bleiben Sie darin in Beobschtung - sie werden nach einer Weile feststellen, dass fast alle unserer konditionierten Denk- und Handlungsmuster darauf ausgerichtet sind Kontrolle und Gleichschaltung hervorzurufen indem z.B mit bestimmten Schlüsselsätzen Schwachpunkte in unserem Selbstverständnis, unserem Selbstbewusstsein und unserer Selbstbetrachtung "getriggert" werden, die auf stillen Vereinbarungen beruhen die wir weder willentlich noch wissentlich getroffen haben - es ist uns so anerzogen worden und unsere Fähigkeit zur Empathie und wirklicher Mit-Menschlichkeit lässt sich auf diese Art und Weise gegen uns verwenden.
    Darin sind Sozio-/Psychopaten Meister weil sie durch störendes Mitgefühl unbelastet u. simpler Logik folgend genau wissen wie unsere Angst/Abwehrmerchanismen zum persönlichen Vorteil nutzbar zu machen sind.
    Doch selbst ein oberflächliches Gespräch um Belanglosigkeiten am Strassenrand zw. 2 Nicht-Soziopathen in der - hier mal ganz platt- bestimmte Floskeln wie "Wie gehts-Muss ja"- roboterhaft wiederholt werden haben schon den gleichen schädigenden Einfluss auf unsere innere Integrität und Klarheit, sind unbewusste syntaktische Manöver um den Menschen in uns zu untergraben und das Raubtier dominant zu halten. Denken sie allein an all die Rituale und Rahmenbedingungen die heutzutage ein simples Bewerbungsgespräch fordert....
    -Bemühen sie sich niemals über oder für andere zu sprechen , schon garnicht ohne ihr Beisein.
    -Bemühen sie sich immer so respektvoll und freundlich zu bleiben wie es die Situation erlaubt.
    -Sein sie dennoch unerbittlich wenn Ihnen klar wird , dass Ihr Gegenüber sie , egal ob bewusst oder unbewusst , zu manipulieren/korrumpieren versucht.
    -Suchen sie keine Verbündeten oder Rückendeckung über Dritte- auch das ist Manipulation.
    -Sprechen sie den "Provokateur" immer direkt und persönlich an und argumentieren sie immer mit Hilfe klarer Empfindung und auf der Basis ihres momentanen Wissens-/Erkenntnisstandes und zwar ihres ureigensten , ganz egal was all die heilligen Schriften aus Wissenschaft, Religion und Kultur dazu meinen.
    Lassen sie sich dementsprechend nicht von vermeintlichen "Experten" beeindrucken.Sehen sie es mal auf diese Weise: Die Existenz an sich und die Geschehnisse u. Phänomene darin sind (mit uns darin und nur durch Vor-Stellungen abgespalten) VON NATUR AUS Ganzheitlich und dass, was wir als Realität anerkennen ist nur ein begrenzter Auschnitt der Wirklichkeit, fragmentiert, voller Widersprüche, und nur solange kohärent wie wir leugnen, dass die Existenz um uns herum, als auch wir darin weit mehr beinhaltet als die Summe aller für uns sichtbaren Teile.Wie kann also die Sicht eines sog. "Experten" der des Durchschnittsmenschen überlegen sein? Eigentlich tut er doch nichts weiter als sich mit übertriebener Akribie an bestimmten Fragmenten (Aspekten) unserer uns bekannten Realität (=Das Sklavenschiff das Karlheinz als Logo ausgewählt hat) festzuklammern und diese Fragmente durch ebenfalls fragmentierte in sich hochgeladene Datenmengen zu stützen. Wie kann so jemand mehr wissen als selbst die einfachste Seele auf diesem 'Planeten ? Ist so jemand nicht in Wirklichkeit ein Gefangener seiner "Datensätze" ?

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  10. Auf das Argument, dass doch all unser Wissen unser wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt uns Wohlstand und Freiheit gebracht haben gibt es für mich nur eine Frage und eine Antwort: Ist das wirklich war angesichts aktueller Krisen, Kriege, Skandale und Machenschaften die mit jedem Tag an die Oberfläche kommen? Und: Wir müssen uns weiter entwickeln und uns von den derzeit herschenden Ideologien und Realitätskonstrukten befreien - es geht um das Stille Wissen jenseits sichtbarer physischer Grenzen in (echter, organischer)Symbiose mit dem was wir bislang gelernt zu haben glauben.
    Konfrontieren sie einen Menschen voller innerer unverrückbar aufgetürmten Datensätze auf die Art und Weise die ich Ihnen hier vorschlage und sie werden sich wundern wie schnell all diese Kartenhäuser zusammenbrechen und der-oder diejenige offen oder verdeckt emotional und manipulierend reagiert und sämtliche Logik (sofern es überhaupt eine war) zusammenbricht und ein an sich verletzlicher,emotionaler, verunsicherter oder auch wütender- sprich ganz normal-verbogener Mensch- dahinter zum Vorschein kommen mag.
    (Ausser es handelt sich um einen waschechten Psychopathen und selbst der mag es unter Umständen begrüssen einmal in einer Welt leben zu können in der fortgesetztes manipulatives Theater- der- Macht -spielen nicht mehr notwendig sein wird)
    Das ist der erste Schritt zur Heilung.
    Die Maske muss ab, die Angst davor überwunden werden.
    Glauben sie mir nicht. :)
    Dennoch wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Ausloten des Neuen und Unbekannten.
    Fürchten sie nichts - auch keine möglichen Konsequenzen.

    andre

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