„Der erste Schluck aus dem Becher der Natur führt zum Atheismus, aber auf dem Grund wartet Gott!“
- Werner Heisenberg, deutscher Physiker, 1901-1976
Last Update 21.9.2010
Während die Technik in den letzten 150 Jahren enorme Fortschritte gemacht und uns motorisierte Fahrzeuge, Flugzeuge, Raumfahrt, Atomkraft, Fernsehen, Mobilfunk und Satellitennavigation beschert hat, so sind doch die politischen Verhältnisse seitdem nicht spürbar besser geworden, auch wenn heute moderner gekleidete Politiker an der Macht sind. Verfolgten früher die Nazis die Sozis, so sperren heute die Sozis die Nazis ein. Kriege, Folter, Ungerechtigkeit und Armut sind weiterhin vorhanden, ja die Kriege sind schlimmer geworden und es gibt Hinweise darauf, dass es früher sogar Zeiten gab, zu denen weniger Armut als heute herrschte. Denkt man sich den technischen Fortschritt weg, so sind die politischen Verhältnisse auf einem Stand wie vor 2000 Jahren verblieben, wenn sie nicht sogar schlimmer geworden sind.
Teilen wir nun die Menschen der Welt nach dem im letzten Kapitel Gelernten in Genies, Soziopathen und der Masse der Menschen dazwischen auf, so erklärt sich vieles vom Geschehen dieser Welt wie von selbst. Die Bedeutung dieser drei Gruppen für die Geschichte der Menschheit ist gut erkennbar.
Während die Menschheit immer wieder von einigen wenigen Genies weitergebracht wurde, interessiert sich die breite Masse der Menschen nur für die Gestaltung eines einfachen Familienlebens, wenn sie dabei auch die Ideen der Genies nutzt, um sich das Leben einzurichten. Wie Sigmund Freud erkannte, bestimmt in erster Linie die Sexualität das Denken der Menschen. Schon die ältesten Kulturfunde der Menschheit belegen das, denn unter den 35.000 Jahre alten Elfenbeinschnitzereien aus der schwäbischen Alb befindet sich ein naturgetreuer, 20 cm hoher Phallus. Und in Frankreich setzten Künstler gleich nach der Erfindung der Wandmalerei das neue Können sofort auch in pornografische Skizzen an den Höhlenwänden um. Kaum hatten die alten Griechen keramische Vasen, wurden sie mit erotischen Stellungen verziert. Die 1000 Jahre alten Tempelanlagen im indischen Khajuraho warten mit Steinskulpturen auf, die jeder jungen Dame die Schamesröte ins Gesicht treiben dürften. Und heute dienen die mit riesigem technologischen Aufwand an den Himmel gehängten Satelliten zum größten Teil der Verbreitung von ganz simplen amourösen Angeboten nach dem Motto „Ruf mich an.“ So gesehen bestimmt trotz wissenschaftlicher Höhenflüge und allem technologischem Fortschritt letztlich doch nur die einfache biologische Natur das Leben der meisten Menschen auf diesem Planeten.
Neben den Genies, und der Masse der Menschen haben wir dann noch die im letzten Abschnitt beschriebenen intelligenten Soziopathen als Bestandteil der Bevölkerung. Diese Soziopathen nun, die aus Jägern und Sammlern gewordenen Raubritter der Evolution, prüfen die Innovationen der Genies zunächst daraufhin ab, ob man sich mit ihnen nicht den ungelegenen Konkurrenten gegenüber einen Vorteil sichern könnte. So wurden Jagdwerkzeuge zu Mordwaffen, Fahrzeuge zu Panzern und Flugzeuge zu Bombern. Kaum war die Atomkraft gefunden, wurde sie schon militärisch genutzt. Ja, viele Erfindungen (wie GPS) wurden zunächst für die zivile Nutzung gesperrt, um sich gegenüber den Gegnern einen Vorteil zu sichern.
Auf dieser Grundlage ist verständlich, dass die heutigen Führungseliten sich weniger durch Charaktereigenschaften wie Tüchtigkeit, Können, Rücksicht, Fürsorge, Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein auszeichnen, sondern eher durch Skrupellosigkeit, Verlogenheit, Hinterlist und Brutalität. Der amerikanische Schriftsteller John Steinbeck (1902-1968) meinte in diesem Sinne:
"Menschliche Eigenschaften wie Güte, Großzügigkeit, Offenheit, Ehrlichkeit, Verständnis und Gefühl sind in unserer Gesellschaft Symptome des Versagens. Negativ besetzte Charakterzüge wie Gerissenheit, Habgier, Gewinnsucht, Gemeinheit, Geltungsbedürfnis und Egoismus hingegen sind Merkmale des Erfolges. Man bewundert die Qualität der ersteren und begehrt die Erträge der letzteren."
Diesen Sinn fortführend besagt ein aktuelles amerikanisches Sprichwort:
“If you’re not a wolf, you will be eaten by a wolf.“
Man ist entweder Wolf, Schaf oder tot, heißt es in den USA. In diesem Sinne wird den Menschen eine Zweikampfmentalität eingeimpft, man wäre entweder ein Sieger oder ein Verlierer, quasi als Charaktereigenschaft. Man übersieht dabei, dass schon bei einem Pistolenduell auch der Sieger so schlimme Verletzungen davontragen kann, dass er den Rest seines Lebens trotz des Sieges nicht mehr froh wird, und umso mehr gilt für Völker und Nationen, dass ein Sieg über einen Gegner schnell nicht wieder gut zu machende eigene Verluste und Opfer bedeuten kann.
In geheimen Papieren aus dem 19. Jh. heißt es:
„Ein Herrscher, der sich von der Moral leiten lässt, handelt nicht politisch und seine Macht steht auf schwachen Füßen. Wer herrschen will, muss zu List und Heuchelei greifen. Hohe Eigenschaften eines Volkes wie Offenheit und Rechtschaffenheit sind in der Politik nur Laster, denn sie stürzen die Könige leichter von ihrem Thron als selbst der mächtigste Feind.“
Den englischen Philosophen John Locke und Thomas Hobbes wird ein „pessimistisches Menschenbild“ unterstellt, denn sie meinten, dass Konflikt und Streit im Wesen des Menschen liegen würden. Bei Thomas Hobbes im Leviathan 1651 heißt es:
"Force and fraud are in war the two cardinal virtues"
Der amerikanische Präsident Woodrow Wilson (1856-1924) sah die Menschen als „wilde Tiere“ die von einer intellektuellen Elite kontrolliert werden müssten. Auf dieser moralischen Grundlage beruhte auch der Einsatz von schwarzen Sklaven in Baumwollfeldern und der Einsatz von Arbeitern als bloßem Produktionsfaktor.[1]
Ähnliche Auffassungen wurden 1938 bis 1973 von dem in den USA lehrenden Politikprofessor Leo Strauss vertreten und zu einer Philosophie ausgebaut, die man auch als „Strausssche Schule“ bezeichnet. Strauss meinte, der Mensch sei von Natur aus böse und bedürfe der Kontrolle, womit er den Bogen zu den zitierten Geheimschriften des 19. Jahrhunderts schlug. Strauss fühlte sich auf den Spuren von Hobbes und Locke und meinte, es gäbe weder Gott noch Moral, aber das müsse eine kluge Politik vor den Menschen geheim halten. Kurzum: die Welt will betrogen sein. Eine Politik, die moralischen Prinzipien folge, sei nicht geeignet, das Land vor Bedrohungen zu schützen. Die Politik dürfte dem Bürger nur das sagen, was dieser unbedingt wissen müsste. Die Religion brauche man nur, um das Volk unter Kontrolle zu halten, als Opium für das Volk. Für eine stabile Kontrolle brauche es einen gemeinsamen äußeren Feind. Und das einzige natürliche Recht, das es gäbe, sei das Recht des Stärkeren, über den Unterlegenen herrschen zu dürfen.[2]
Heute gelten in den USA die Präsidentenberater Wolfowitz, Brzezinski, Huntington, Perle und Cheney als Anhänger der Strausschen Lehre. Der neue Präsident Barak Obama lernte bei Brzezinski an der Columbia Universität in New York. Und Paul Wolfowitz war sogar selbst ein Student von Professor Strauss in Chicago und ist heute US Deputy Defense Minister, also etwa Staatssekretär im Verteidigungsministerium.
Schon Mitte der 90er Jahre meinte Huntington, die Menschen bräuchten jemanden, den sie hassen könnten - das stärke die Identifikation mit der eigenen Gesellschaft. Huntington meint, dass während Politik und Gesellschaft zusehends verweichlichten und degenerierten, der "professionellen" Militärkaste mit ihrer "Weltanschauung" von Härte und unbedingtem Gehorsam sowie ihrem "pessimistisch-realistischen" Menschen- und Weltbild eine größere Bedeutung für die Zukunft der Vereinigten Staaten zukäme.[3]
In extremer Weise zeigt ein Ausspruch des amerikanischen Milliardärs und einst reichsten Mannes der Welt John. D. Rockefeller, welche charakterlichen Qualitäten ihn wohl reich gemacht haben. Er schrieb, er würde jedem Mann ein Gehalt von einer Million Dollar zahlen, wenn er nur brutal genug wäre: [4]
„He must be able to glide over any moral restraint with almost childlike disregard, and have besides other positive qualities, no scruples whatsoever, and be ready to kill thousands of victims – without a murmur.”
Das offenbart deutlicher als nötig, dass die historische Grundlage der heutigen amerikanischen Geschäftsmoral und des westlichen Kapitalismus weniger der freie Wettbewerb zum Vorteil aller ist, sondern eher eine bodenlose Verlogenheit und Skrupellosigkeit zum Vorteil Einzelner. Tatsächlich bekennen hin und wieder Insider, dass die amerikanische Wirtschaft essentiell auf Betrug und Verbrechen beruht.[5]
Auch vordergründig einschmeichelndes Verhalten in der Kombination mit Bedrohung und Erpressung gehören dazu. So zitiert der amerikanische Verteidigungsminister Donald Rumsfeld gern den Chicago-Gangster Al Capone: [6]
"You will get more with a kind word and a gun than with a kind word alone."
Man sagt dazu auch in einer amerikanischen Redewendung
„to walk tall and to carry a big stick.“
Der amerikanische Sonderberater Thomas Friedman der ehemaligen US-Außenministerin Madeleine Albright formulierte das noch deutlicher als er sagte, die unsichtbare Hand des Marktes würde nicht ohne sichtbare Faust funktionieren, und die Schnellrestaurants von McDonalds könnten nicht ohne den Waffenhersteller McDonnel Douglas expandieren.[7]
1948 legte der stellvertretende US-Außenminister George F. Kennan als Direktor des politischen Planungsstabes die „Policy Planning Study 23“ vor. Es wurde dargelegt, dass die USA 50% des Weltvermögens besaßen, aber nur 6,3% der Bevölkerung. Man müsse deswegen besondere Maßnahmen ergreifen, um dieses Ungleichgewicht aufrecht zu erhalten:
„In dieser Situation werden wir unweigerlich die Zielscheibe von Neid und Ressentiment sein. Unsere wirkliche Aufgabe für die nächste Zeit wird sein, Beziehungen zu schaffen, die uns erlauben, diese Relation der Ungleichheit aufrecht zu erhalten. Um dies zu erreichen, werden wir uns alle Sentimentalität und Träumerei versagen müssen, und unsere Aufmerksamkeit muss stets auf unser unmittelbares nationales Interesse konzentriert bleiben. Wir sollten aufhören, über vage und … unrealistische Vorstellungen wie Menschenrechte, Erhöhung des Lebensstandards und Demokratisierung zu reden. Der Tag ist nicht mehr fern, an dem wir im Umgang mit anderen unsere Macht stets werden herauskehren müssen. Je weniger wir dann von derartigen idealistischen Slogans behindert sind, umso besser.“
In neueren amerikanischen Abhandlungen wird diese Tradition fortgeschrieben. Der amerikanische Schriftsteller Robert Greene suchte alle in der Geschichte und Literatur auffindbaren Machtstrategien zusammen und kommt 1998 in seinem Buch über die 48 Gesetze der Macht zu ähnlichen Erkenntnissen. Er empfiehlt schon in den Kapitelüberschriften „Lass andere für Dich arbeiten, doch streiche immer die Anerkennung dafür ein …Gib Dich wie ein Freund, aber handle wie ein Spion … Vernichte Deine Feinde vollständig … Versetze andere in ständige Angst … Mache Dir nie die Finger schmutzig … Lass andere mit den Karten spielen, die Du austeilst … Für jeden gibt es die passende Daumenschraube …Erschlage den Hirten und die Schafe zerstreuen sich.“[8]
Und wenn man über den Atlantik blickt und sich dann an den Auftritt im Irak 2003/04 erinnert, gewinnt man den Eindruck, dass man da einiges von dem Gesagten wiedererkennen kann. Die Regierenden in den USA meinen, nur mit besonderer Härte sei etwas zu erreichen, und man huldigt dem alten Wildwest-Klischee, in dem Cowboys in Faustkämpfen das Geschehen bestimmen und nötigenfalls durch schnelleres Schießen klarstellen, wer im Recht ist. Der im Irak die Übergangsregierung leitende Iyad Allawi soll eigenhändig sechs gefangene Iraker mit einem Kopfschuss getötet haben und insbesondere diese Demonstration der Härte vor versammelten Polizisten soll ihn vor der US-Regierung für sein Amt qualifiziert haben.[9] Hier ist auch das berühmte Foto des vietnamesischen Polizeichefs einzuordnen, das diesen beim eigenhändigen Erschießen eines Gefangenen zeigt. Wir ahnen, wie er seinen Job bekommen hat. Und der für den Irak vorgesehene amerikanische Botschafter Negroponte war unter Präsident Reagan US-Botschafter in Honduras, als das US-Militär für 90% der Gräueltaten im Lande verantwortlich gemacht wurde.[10] Und auch in der DDR suchte man die Polizeichefs seinerzeit nach entsprechenden Kriterien aus, so soll sich Erich Mielke dadurch als Chef des Ministeriums für Staatssicherheit empfohlen haben, dass er schon als junger Mann erfolgreich Attentate an Berliner Polizisten verübt hatte.[11]
Inzwischen hat man sich das negative Verhalten sogar wissenschaftlich absichern lassen, durch die sogenannte Spieltheorie. Wissenschaftler mussten als neue Priester im Dienste der Eliten für die Vertrauenswürdigkeit des Konzeptes bürgen. Frühe Varianten der Spieltheorie fanden noch, dass ein kooperatives Verhalten vorteilhaft sei, weil militärische Strategiespiele zeigten, dass hoch bewaffneter Gegnerschaft regelmäßig zum Einsatz nuklearer Waffen eskalierte. Erst Anfang 2010 zeigte solch eine Simulation eines israelischen Angriffs auf den Iran eine bedrohliche Ausweitung.[12] Die Wirtschaftswissenschaftler empfahlen deswegen eine „Tit-for-Tat“-Strategie des Gleichziehens, mit der Kooperation zu beginnen und die Kooperation auch immer wieder anzubieten, denn letztlich zeige sich, dass beide Seiten durch eine Kooperation mehr gewinnen als wenn eine Seite verliert.[13] [14]
Ohne dass es Politikern in anderen Ländern auffiel, wurde in den USA aber schon in den fünfziger Jahren die kooperative Spieltheorie durch eine sogenannte „realistische“ oder „nicht-kooperative“ Spieltheorie abgelöst, in der man davon ausgeht, dass alle Menschen schlecht sind. Sie wurde Grundlage der sogenannten „Realpolitik.“ Man orientierte sich fortan bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsfindungen an Poker-Partien, bei denen es entscheidend darauf ankommt, überzeugend zu bluffen. An den Elite-Universitäten in Princeton und in New York wird das seitdem so unterrichtet, während man das Ausland kooperativ sein lässt.
Am Lehrbeispiel des anonymen Verkaufs eines gestohlenen Diamanten wird in dieser Theorie klar gemacht, dass man den Diamanten beim Verkauf besser einfach behält, weil der Geschäftspartner ja auch betrügen könnte. Man findet, Betrügen sei das Beste, denn dann behalte man schlimmstenfalls den Diamanten und bestenfalls erhalte man noch die Bezahlung dazu, bei einem ehrlichen Vorgehen würde man dagegen am Ende auch ohne Diamant und ohne Geld dastehen können. Im Fazit empfahl der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler John Nash deswegen, am besten immer erst mal zu versuchen, den Geschäftspartner zu betrügen. Und 1994 unterstrich man die Richtigkeit dieser Auffassung, indem man Nash für seine nicht-kooperative Spieltheorie den Wirtschafts-Nobelpreis verlieh. [15]
Und auch aktuell vertritt man weiterhin diese Auffassung des "realistischen" Wirtschaftens und Verhandelns, wie ein neues Buch des New Yorker Politik-Professors De Mesquita belegt, der mit US-Politikern wie George P. Shultz und Condoleezza Rice gut befreundet ist. Der rät den Politikern auf der Basis seiner Spieltheorie …[16]
„Those who want to run a country for a long time are ill advised to go around promoting peace and prosperity.“
Er empfiehlt, sich nur an Versprechen zu halten, so lange das von Nutzen ist:
„Lies are part of strategizing. Promises are kept when a player decides it’s in her interest to do what she promised.”
Insofern kann man jedem, der mit US-Politikern oder Geschäftsleuten zu tun hat, nur zur Vorsicht raten, denn das Ehrenwort, die Eide und Versprechungen dieser Ehrenmänner werden von diesen selbst eher ver- als ge-achtet, Lügen und Verrat als normale Verhandlungsstrategien einer realistischen Politik betrachtet.
Die Regierungseliten, die intelligenten Soziopathen, haben sich so eine wissenschaftliche Moral konstruiert, hinter der sie ihre kriminellen Energien verstecken können. Als mit einem Charaktermangel ausgestattete Restposten der menschlichen Evolutionsgeschichte können sie ihr primitives, aus dem Tierreich stammendes Verhalten, die Revierkämpfe und das Streiten um die Beute, so noch ein Weilchen weiter unter den Menschen fortsetzen.
Dieser in der westlichen Politik und Wirtschaft heute allgemein anzutreffende kriminelle Verhaltensstil ist schuld daran, dass in vielen Bereichen der zivile Fortschritt verhindert wird. Fortschritte kommen nämlich immer dann zustande, wenn unzensierte Dialoge und freie wissenschaftliche Experimente darüber entscheiden, was richtig und was besser ist, nicht militärische Gewalt, Faustkämpfe, Lobbyismus, Lügen, Tricksereien, Drohung, Erpressung und Bestechung. Hätte sich in allen Wissenschaften stets die Theorie durchgesetzt, deren Vordenker den Kollegen am stärksten auf die Nase hauen konnte, wäre die heutige Menschheit nicht nur politisch, sondern auch technologisch in der Steinzeit verblieben.
[1] Abraham Lincoln (1809-1865), der gegen die Sklaverei der amerikanischen Südstaaten zu Felde zog, meinte dagegen, alle Menschen seien gleich und gleichberechtigt (are created equal).
[2] Jim Lobe: Leo Strauss’ Philosophy of Deception. http://www.alternet.org/, 19.5.2003.
[3] Zbigniew Brzezinski: Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft. Berlin, 1997.
[4] Anita Roddick: Take it personal, Harper Collins, London, 2001, S. 13.
[5] Mark Adams: Confessions of a Wall St Nihilist – Forget about Goldman Sachs, our entire economy is built on fraud. www.smirkingchimp.com, 29.4.2010.
[6] John Pilger: We see too much. We know too much. That's our best defence, Independent, 06 April 2003
[7] Reinhard Uhle-Wettler: Militärische Geostrategien. In Eberhard & Eike Hamer (Hrsg.): Der Welt-Geldbetrug. Aton, Unna, 2007, S. 171 ff.
[8] Robert Green: The 48 Laws of Power, Viking, New York, 1998.
[9] Florian Rötzer: Geht die Willkürherrschaft weiter? Telepolis, 17.07.2004.
[10] Florian Rötzer: John Negroponte, künftiger US-Botschafter und heimlicher Herrscher im Irak. Telepolis, 21.06.2004.
[11] Sven Felix Kellerhoff: Die tödlichen Methoden der DDR-Staatssicherheit. www.welt.de, 8.1.2010.
[12] Warren P. Strobel: War game shows how attacking Iran could backfire. Stars and Stripes, 22.2.2010.
[13] R. Fisher und S. Brown: Gute Beziehungen, Campus Frankfurt 1998.
[14] B. Nalebuff und A. Brandenburger: Coopetition – kooperativ konkurrieren. Campus, Frankfurt 1996.
[15] John Forbes Nash litt an paranoider Schizophrenie. Sein Schicksal wird im Film „A Beautiful Mind“ widergegeben. Man sollte auch wissen, dass Alfred Nobel selbst nie einen Wirtschaftsnobelpreis initiiert hat und dass dieser Preis von einer schwedischen Bank nur „in Gedenken an Alfred Nobel“ verliehen wird, um wirtschaftspolitische Akzente zu setzen.
[16] Bruce Bueno de Mesquita: The Predictioneer’s Game. Random House, New York, 2009.


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Die Spieltheorie, des Endgames ist doch offensichtlich!
AntwortenLöschenLeider hat sich mit meinem letzten Update zur Spieltheorie ein neuer Abgrund offenbart.
AntwortenLöschenGrüße von
Karlheinz
OMG, es muss doch klar sein, dass bei so viel Betrug irgendwann kein Vertrauen mehr da sein wird. Ohne Vertrauen können keine Geschäfte gemacht werden. Womit wollen die dann noch ihren ausladenden Lebensunterhalt finanzieren?
AntwortenLöschenWo bleibt die Religion der ELiten ? Das kann eigentlich nur eine Form von Satanismus sein ?
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